Über uns
Wir sind eine Organisation. Wir helfen Müttern und Kinder in Not. Wir geben Hilfe in schwierigen Lebenssituationen. Wir sind unabhängig. Wir arbeiten überkonfessionell. Wir sind ehrenamtlich tätig.
Wir bieten schnell und unbürokratisch Hilfe und Unterstützung für Mütter und Kinder aus Freiburg und der Umgebung an.
Wir haben eine große Kleiderkammer in der Schwarzwaldstraße 14. Dort geben wir Kleidung für Kinder und Baby-Ausstattung, wie Kinderwagen, kostenlos an Familien weiter. Das gilt für Babys und Kinder bis zur Schulzeit.
Bei problematischen Lebenssituationen hören wir zu. Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe und Begleitung an. Durch den engen Kontakt zu den Sozialarbeitenden können wir oft auf die Bedürfnisse der Familien eingehen. Wenn nötig, vermitteln wir an weitere Beratungsstellen in Freiburg.
Unsere Arbeit finanzieren wir mit Spendengelder, Mitgliedschaften, Sachspenden von Familien und der Zeit, die wir Ehrenamtlichen investieren.
Vielen Dank an die vielen Familien, die uns immer wieder ihre Kinderkleidung und Bettchen schenken!
Der Verein bekommt auch Unterstützung durch Geldauflagen aus Gerichtsverfahren, (Weihnachts-)Aktionen von verschiedenen Firmen in Freiburg, sowie durch unsere Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Benefizkonzerte und einen Zuschuss von der Stadt Freiburg.
Organisation
Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Wir unterstützen milde Zwecke.
Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. Der Vorstand hat zwei Personen. Diese Personen sind in der Mitgliederversammlung gewählt:
Irene Christmann
Konstanze Hahndorf
Außerdem gibt es zwei Beiräte. Auch sie arbeiten ehrenamtlich:
Anne-Kathrin Paul
Dr. Beatrix Thomalla-Sauter
Unser ehrenamtliches Team hat zurzeit 12 (zwölf) Damen und 2 (zwei) Herren.
Die Vereins-Satzung können Sie hier einsehen.
Durch Ihre Mitgliedschaft im Verein unterstützen Sie unsere ehrenamtliche Arbeit. Sie helfen mit Ihrem Engagement und Ihren Verbindungen in Freiburg.
Stimmen unserer ehemaligen Mütter
Was bedeutet der Helferkreis den jungen Müttern?
Der Helferkreis hat in über 40 Jahren über 6.000 Müttern und ihren Kindern geholfen. Viele von ihnen haben uns lange Briefe geschrieben. Sie bedanken sich für die Hilfe, die sie bekommen haben.
Einige Briefe zeigen wir hier:
Ich habe so viel zu sagen, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll …
Ich heiße Rosette, bin 27 Jahre alt und komme aus Kamerun. Vor 7 Jahren bin ich hierher gekommen. Vor 4 Jahren habe ich einen Mann kennengelernt. Ich wollte mit ihm eine Familie gründen. Aber alles lief nicht wie geplant. Ich war während meiner Schwangerschaft allein. Ich hatte kein Geld und keine Familie und wusste nicht, wie ich mit meiner Situation klarkommen soll.
Ich habe zuerst bei der Diakonie um Rat gefragt. Die Diakonie hat mich an den Helferkreis weitervermittelt. Dort hatte ich eine Ansprechpartnerin. Sie hilft mir bis heute in verschiedenen Phasen meines Lebens.
Zu der Zeit habe ich eine Unterkunft gesucht. Ich habe ein Not-Zimmer im Helferkreis bekommen. Mit der Unterstützung von den netten Frauen vom Helferkreis bekam ich im November 2011 meinen Sohn Peter. Unsere Situation konnte sich langsam verbessern. Ein Jahr später, immer mit Hilfe vom Helferkreis, fand ich eine Wohnung. Dort wohne ich bis heute. Ich habe auch mit einem Deutsch-Sprachkurs weitergemacht. Den Brauche ich für mein Studium. Letztes Jahr habe ich mit meinem Studium der frühkindlichen Pädagogik angefangen. Jetzt geht mein kleiner Sohn seit einem Monat in den Kindergarten.
Der Helferkreis bedeutet für mich viel:
Die Menschen geben alles, um Dinge gut zu machen, die sie nicht verursacht haben. Sie haben mit mir geweint, wenn es mir schlecht ging. Und sie haben sich mit mir gefreut, als es besser wurde. Der Helferkreis für Mutter und Kind war für mich wie eine zweite Familie. Er gab mir die Chance, meine Probleme zum Beispiel bei den Ämtern und in den Institutionen zu besprechen. Der Helferkreis ist ein Ort, wo ich immer Verständnis und Akzeptanz erlebt habe. Es gibt immer eine Person, die bereit ist zuzuhören und nach Lösungen zu suchen.
Darum möchte ich mich bei allen Frauen im Helferkreis ganz herzlich bedanken. Besonders bei Ellen Kalsbach, die immer für uns da ist. Mein Lob, Respekt und Dankeschön an den Helferkreis für die Arbeit mit vielen anderen Frauen in schwierigen Situationen.
Rosette N. und Peter
10. November 2014
Bedeutung des Helferkreises für mich und meine Kinder
Ich bin eine Studentin aus Russland und Mutter von zwei kleinen Kindern. Der Helferkreis begleitet mich schon 4 Jahre.
Als ich im Helferkreis aufgenommen wurde, war ich in einer schwierigen Situation. Ich war schwanger und suchte eine Wohnung, aber ich hatte keinen Erfolg. Kurz bevor ich aufgeben wollte, bekam ich eine Zusage vom Helferkreis.
Meine finanzielle Lage war nicht sicher. Die Unterstützung für mein Studium aus Russland reichte nicht, um eine Wohnung zu bezahlen. Im Helferkreis bekam ich nicht nur ein Dach über dem Kopf. Ich bekam auch viele Arten von Unterstützung. Ich wusste, dass ich mit meiner Situation nicht allein bin.
Im Helferkreis arbeiten nette Frauen. Sie waren immer für mich da, wenn ich Schwierigkeiten hatte. Ich musste nicht alleine nach Lösungen suchen. Bei mir gab es viele Probleme. Meine finanzielle Situation war mit dem Studium verbunden. Als die Unterstützung aus Russland zu Ende war, hatte ich große finanzielle Schwierigkeiten.
Der Helferkreis hat mich nicht nur finanziell unterstützt. Er hat mir auch geholfen, meine finanzielle Situation zu regeln. So konnte ich weiter studieren und mir eine Wohnung leisten. Im Helferkreis habe ich immer Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen bekommen. Außerdem bekam ich Beratung zu Ernährung, Entwicklung und Erziehung von Babys und Kleinkindern.
Ich habe viel Unterstützung im Helferkreis erfahren. Dafür danke ich sehr. Ich bin bis heute in Kontakt mit dem Helferkreis. Er unterstützt mich immer noch, wo ich es brauche.
Ich möchte mich nochmals bedanken für die Hilfe, die der Helferkreis leistet. Ich bin sehr froh, dass es den Helferkreis gibt.
Liebe Grüße an alle
Olga, Christian und Louisa
im November 2014