Historie

„Wir wollten ganz einfach nur praktisch helfen.“
Mechtild Herder ist die Gründerin.

Wenn Sie uns helfen wollen:

Spendenkonto ist bei der Sparkasse Freiburg
IBAN ist DE24 6805 0101 0002 3282 92

40 Jahre Helferkreis für Mutter und Kind e.V.

Im September 2024 feierte der Helferkreis für Mutter und Kind e.V. sein 40-jähriges Jubiläum. Es gab ein Benefizkonzert. Auch Oberbürgermeister Martin Horn wünschte alles Gute.

35 Jahre Helferkreis für Mutter und Kind eingetragener Verein

Wir danken ...

  • den aktiven Mitgliedern. Sie wurden von professionellen Kräften geschult. Sie setzen ihre Zeit und Fähigkeiten für Mütter und Kinder in Not ein.
  • den Vereinsmitgliedern, Förderern und Spendern.
  • dem Beirat. Er besteht aus kompetenten Persönlichkeiten. Sie unterstützen den Vorstand.

Hildegard Büchner bekommt das Bundesverdienstkreuz. Sie erhält die Auszeichnung für ihr langjähriges (lange Zeit) Engagement (Einsatz) im Verein Helferkreis für Mutter und Kind e.V.

Die Hildegard Büchner wird für ihre freiwillige Arbeit geehrt. Sie ist seit 12 (zwölf) Jahren die Vorsitzende des Vereins.

Der Verein hatte 30 (dreißig) Jahre. Er musste sich wieder an die Gesellschaft anpassen. In diesem Jahr gab es große Veränderungen. Wir hatten einen großen Umzug. Wir hatten auch ein neues Konzept. Wir waren in neuen Räumlichkeiten. Die Kleiderkammer wurde stark vergrößert.

Eine große Kleiderkammer (Artikel von Badische Zeitung) 

Das 25 (fünfundzwanzig) -jährige Jubiläum war ein Grund, die Arbeit des Helferkreises für Mutter und Kind zu ehren.

Die Eröffnung des Haus des Lebens war im Jahr 2006. Das Haus des Lebens ist ein Ort für betreutes Wohnen (Unterstützung beim Wohnen) für Mutter und Kind. Es gibt eine Zusammenarbeit mit den Franziskanerinnen von Gengenbach. Das Haus des Lebens wird von der Katholischen Gesamtkirchengemeinde geleitet.

Im Jahr 2003 (zweitausenddrei) begann das Moses Projekt. Es bietet anonyme Beratung (ohne Namen) und Hilfe für Schwangere und die Geburt von Babys. Das Moses Projekt arbeitet zusammen mit dem Diakonischen Werk Freiburg, dem St. Josefs Krankenhaus und dem Evangelischen Diakoniekrankenhaus. Das Familienministerium hat diese Idee im Jahr 2014 (zweitausendvierzehn) bundesweit übernommen. Sie heißt Vertrauliche Geburt.

Moses Projekt - anonyme Beratung

Im Jahr 1995 wurde das Kindernest gegründet. Kindernest ist eine Kindertagesstätte für Kinder von 1 (eins) bis 3 (drei) Jahren. Die Kindertagesstätte hilft jungen Müttern. Sie können dort einen Schulabschluss oder eine Ausbildung machen. Im Jahr 2006 kam das Kindernest zum Haus des Lebens dazu.

Kindernest 1995

Im Jahr 1987 (neunzehnhundertsiebenundachtzig) bekam der Verein einen wichtigen Preis. Der Preis war für die Kommunale Bürgeraktion Baden-Württemberg. Von 1987 (neunzehnhundertsiebenundachtzig) bis 2014 (zweitausendvierzehn) hatte der Verein einen großen Fokus auf Wohnungen.

Hauptpreisträger der Kommunalen Bürgeraktion Baden-Württemberg 1987

Im Jahr 1984 wurde der Helferkreis für Mutter und Kind e.V. gegründet. Bis 2009 hieß der Verein Helferkreis für werdende Mütter in Bedrängnis e.V.. Engagierte Bürgerinnen und Bürger gründeten den Verein. Frau Mechtild Herder war die Leiterin.

Helferkreis Team 1984

Die Gründungsmitglieder wollten schwangere Frauen und Mütter mit Kleinkindern in Notsituationen helfen. Sie gaben materielle (also Dinge) und mitmenschliche (also menschliche) Hilfe. In den ersten Jahren zeigte sich, wie wichtig das Angebot des Helferkreises war. Die Angebote waren:

  • Babyausstattung
  • Sachspenden (Geschenke in Form von Dingen)
  • finanzielle Hilfen (Geldspenden)
  • Wohnungsvermittlung (Hilfe bei der Wohnungssuche)
  • persönliche Begleitung der Frauen

Unsere Ehrenamtlichen

Was bedeutet Ihnen die Arbeit im Helferkreis für Mutter und Kind e.V.?

Die hohe Zahl der Abtreibungen und die großen Probleme von werdenden Müttern haben mich stark berührt. Dank der hilfsbereiten Initiative von Frau Mechtild Herder konnte ich beim Helferkreis für werdende Mütter in Bedrängnis e.V. mitarbeiten. Der Helferkreis wurde von Anfang an gegründet. Diese Aufgabe gibt mir Motivation, Freude und Dankbarkeit.

Wir haben uns auf die Bedürfnisse und Probleme der werdenden Mütter und ihrer ungeborenen Kinder konzentriert. Dank der Hilfe von Spendern konnten wir mehr Unterstützung anbieten. So konnten wir den Müttern, die wir begleitet haben, auf verschiedene Arten helfen. Für mich war die persönliche Begleitung einer Mutter sehr wichtig. Es war schön, ihr Möglichkeiten für den Weg mit ihrem Kind aufzuzeigen. Auch nach der Geburt da zu sein, war mir wichtig. Das bedeutete für mich mehr als nur eine sinnvolle Aufgabe. Es war ein Geschenk und eine große Bereicherung für mein eigenes Leben.

Für die Begleitungen waren der regelmäßige Erfahrungsaustausch und die Treffen zu speziellen Themen wichtig. Diese Treffen waren mit Fachkräften vom SKF und der Diakonie sowie die Fortbildungen mit Herrn Professor H. Pompey. Sie haben unser Wissen erweitert und mir Sicherheit gegeben.

Im Laufe der Jahre entstand durch unsere gemeinsame Arbeit eine freundschaftliche Gemeinschaft mit christlicher Ausrichtung. Noch heute sind wir verbunden. Für mich waren die Jahre im Helferkreis eine gute und erfüllte Lebenszeit.

Freiburg, im Mai 2015
Sissi Heid

Vor 28 (achtundzwanzig) Jahren konnte ich eine neue Arbeit anfangen. Meine Familie hatte mir diese Möglichkeit gegeben. Ich lernte den Helferkreis für werdende Mütter in Bedrängnis e.V. kennen. Dort unterstützte ich junge Frauen mit Kindern. Diese Arbeit fand ich gut. Ich hatte auch eigene Erfahrungen in meiner Familie.

Ich erlebte schnell viele neue Dinge:

  • Es gab Kolleginnen (Arbeiten) in ähnlichem Alter.
  • Es waren junge Frauen in schwierigen Situationen.
  • Es gab viele kleine Kinder, die am Anfang eines sehr unsicheren Lebens standen.

Diese ehrenamtliche Arbeit hat mich sehr begeistert. Es gab viele Probleme, die gelöst werden mussten. Das hat mich aktiv gehalten. Ich habe viele Freundschaften geschlossen.

Ich möchte die 28 (achtundzwanzig) Jahre ehrenamtliche Arbeit nicht missen. Sie waren voller verschiedener Erfahrungen!

Freiburg, November 2014
Hildegard Büchner

Ich arbeite seit fast 30 (dreißig) Jahren als ärztlicher Berater und Gynäkologe (Frauenarzt) im St. Elisabeth-Krankenhaus in Freiburg. Ich bin auch im Vorstand vom Helferkreis für Mütter in Bedrängnis tätig.

Warum ich so lange da arbeite, fragen Sie? Es gibt vieles im Leben, wofür man sich engagieren sollte. Arbeit und Familie sind sehr wichtig. Aber auch ehrenamtliche (unbezahlte) Arbeit, soziale (gesellschaftliche) Kontakte und Zeit schenken macht viel Freude.

Der Helferkreis ist nicht mein einziger Verein, der mich begeistert. Hier helfe ich jungen Müttern in Not. Es gibt viele verschiedene Hilfsangebote. Das ist eine der schönsten Dinge auf der Welt. Ich erlebe viele positive Momente. Das motiviert mich, weiterzuarbeiten. Ich nenne ein Beispiel: Eine glückliche Mutter, der wir mit einer Wohnung, mit Hilfe bei Behörden, finanzieller Unterstützung und Gesprächen geholfen haben, zeigt uns immer wieder Dankbarkeit. Das stärkt uns in unserem Tun.

Ich schaue mit Freude und Dankbarkeit auf die letzten Jahre zurück. Ich habe selbst auch viel Freude erlebt.

Freiburg, im März 2014   Dr. med. Wolf-Dietrich Kloke, Frauenarzt